Expedition in die Wildnis

Die 24-stündige „Expedition in die Wildnis“ bildet den Höhepunkt einer fünftägigen Klassenfahrt, bei der sich die Schulklasse eingehend mit dem Verhältnis von Mensch, Natur und Kultur auseinandersetzen kann. Am Anfang der Woche bereiten sich die Schüler in einer Jugendherberge auf die Wildnisexpedition vor. Sie machen sich mit ihrer Ausrüstung sowie verschiedenen Erkundungswerkzeugen vertraut und stärken die Zusammenarbeit in der Gruppe. Dann packen sie ihre Rucksäcke und wandern in den Nationalpark. Das einfache Leben auf einer Biwakstelle im wilden Wald und ein „Waldscout & Waldranger“-Kartenspiel regen dazu an, sich mit dem eigenen Bezug zur Natur zu befassen. Als Werkzeuge dienen u.a. Skizzenblock, Zeichenstift, Digicam und Aufnahmegerät.

Erlebnisse reflektieren und teilen

Wenn die Schüler nach der Wildnis-Expedition in die Jugendherberge zurückkehren, arbeiten sie ihre Erlebnisse und Erkundungen in mehreren Klein­gruppen auf. Zur Reflexion stehen ihnen unterschiedliche Methoden wie Gruppenzeichnung, Fotocollage, Podcast, Theaterspiel, Kurzfilm, Naturkunst oder Wildnis-Rap zur Verfügung. Anschließend stellen sie den anderen Schülern ihre Erfahrungen in und mit der verwildernden Natur des Nationalparks Kellerwald-Edersee vor.

Projektwoche für SEK I und SEK II

Die Klassenfahrt „Waldscout & Waldranger“ wird für Schüler der SEK I und SEK II und für Berufsschulklassen angeboten. Das die Projektwoche begleitende Kartenspiel hält sowohl einfache Anregungen für jüngere als auch an­spruchsvolle Themen­stel­lungen für ältere Schüler bereit. Die Natur- und Selbsterfahrungen der „Wildnis-Expedition“ bieten einen guten Einstieg in weiter führende Unterrichts-Einheiten über Ökosystem Wald, Mensch-Natur-Verhältnis, Nachhaltigkeit und Lebensstilfragen.