Es raschelt leise im Unterholz. In der Dämmerung verschwimmen die
Konturen: War es ein Fuchs? Ein Marder? Oder ein Dachs? Die Schüler suchen den blätterbedeckten Boden
nach Spuren ab. Als „Waldscouts“ sind sie zu einer Expedition in in die verwildernde Natur des Nationalparks aufgebrochen, um neue Lebenswelten zu erkunden und über ihre eigene nachzudenken. Gemäß dem Wildnismotto "Natur Natur sein lassen" wollen sie dabei möglichst wenig eigene Spuren hinterlassen.
Biwak in der Buchenwildnis
Bei ihrer Expedition
in die Wildnis leben die Schüler für 24 Stunden in einem einfachen
Biwakcamp im Schutzgebiet. Sie versorgen sich nur mit dem, was sie in
der Jugendherbe eingepackt und in ihren Rucksäcken in den Nationalpark mitgebracht haben. Es gilt, gemeinsam ein einfaches Lager
aus Zeltplanen aufzubauen, seine Mahlzeiten zuzubereiten und
die Vorräte an Lebensmitteln und Trinkwasser nachhaltig und gerecht einzuteilen. Erfahrene
Wildnisbildner begleiten die Schüler auf ihre Reise ins Abenteuer,
bei der sie sich eingehend mit ihrem Verhältnis zur Natur und ihrem
Lebensstil im Alltag auseinandersetzen. "Waldscout – Expedition in die Wildnis"
ist ein Bildungsprojekt für nachhaltige Entwicklung.
Der Infoflyer "Waldscout & Waldranger" kann hier als
pdf-Datei (4,3 MB) heruntergeladen werden.